Hunde

Weisheit aus der Mongolei:
Es ist schwer, einen so treuen Gefährten wie einen Hund zu finden; hat ein Armer ihn aufgezogen, so wird er keinem Reichen je folgen.

Wer kennt ihn nicht? Der beste Freund des Menschen Der Hund!
Zur Art der Hunde zählen die Haushunde, Füchse, Kojoten, Schakale und Wölfe. Die bei uns in Deutschland am meist vertretene Art der Hunde sind natürlich die Haushunde (lat.: canis lupus familiaris). 13% aller Haushalte in Deutschland haben einen Hund und liegen somit nur auf Platz 14 im europäischen Vergleich. Mittlerweile sind Haushunde auf der ganzen Welt heimisch.

Haushunde:
Unsere heutigen Haushunde stammen bekanntlich alle von den Wölfen ab. Manche Rassen haben als typische Fellfarbe Weis, Schwarz, Grau oder Brauntöne. Färben ist zwar eine Möglichkeit seinem Hund einen besonderen Touch zu verleihen, sieht aber meist etwas sehr künstlich aus. Hunde haben einen wesentlich empfindlicheren Geruchssinn und einen hoch entwickelten Gehörsinn mit dem sei hohe Frequenzen wahrnehmen können. Hunde liegen uns auch beim Sehen weit voraus, denn sie haben ein Sichtfeld von 240° und wir Menschen leider nur eins von 200. Es gibt aber auch Dinge wo die Hunde uns hinterher hinken, denn sie sind rot-grün-blind und haben auch weniger Geschmacksknospen als wir Menschen (Hund:1700; Mensch:9000). Der Tastsinn ist für sie sehr wichtig, denn welcher Hund möchte nicht gern gestreichelt werden? Dadurch können sie nämlich emotionale und soziale Bindungen mit Menschen und anderen Hunden aufbauen.
Wenn Hunde Schmerzen haben macht sich das z.B. durch Winseln, Kläffen, Benagen der schmerzenden Körperteile oder Fieber bemerkbar. Man muss seinen Hund schon sehr gut kennen um zu wissen, was seinem Hund fehlt und wo es seinem Hund weh tut. Es gibt viele verschiedene Rassen (schätzungsweise über 400, von der FCI – Weltverband für Zuchthunde, anerkannte verschiedene Arten/Rassen) von Hunden und es werden, durch Züchtung oder Überzüchtung immer mehr.
Der, vor allem von älteren Damen geliebte, Chihuahua ist die kleinste anerkannte Hunderasse und die größten Rassen sind z.B. die Deutsche Dogge oder der Irish Wolfhound, doch zu den seltensten Rassen gehören der Curly Coated Retriever oder der Shar Pei, die man nur selten antrifft.

Auch ein Hund muss sich ausweisen.
In Deutschland ist es, meist zum Leidwesen der Hundehalter, Pflicht für den Hund Steuern zu zahlen.
Eine sehr gute Möglichkeit seinen Hund zu kennzeichnen ist das Implantieren eines Chips. Eine altmodischere Art wäre, am Halsband des Hundes einen Anhänger zu befestigen mit den Daten des Tieres. Doch ein Chip ist sicherer, denn auf ihm ist eine Nummer gespeichert, die einmalig ist. Diese Nummer ist, dadurch, dass sie nur einmal auf der ganzen Welt vergeben ist, sehr hilfreich einen Hund zu finden, wenn er mal alleine die Nachbarschaft erkundigt hat. Wenn man vor hat in ein anderes Land zu reisen sollten sie an ihren Heimtierausweis denken und der Hund sollte unbedingt einen Chip haben.

Erkrankungen:
Schokolade, Speisezwiebeln, Weintrauben und Rosinen sind Gift für einen Hund, denn diese Dinge vertragen sie nicht besonders gut. Auch sollte man darauf verzichten seinen Hund von Essensresten zu ernähren, denn auch wir Mensch wollen nicht von dem Müll anderer Leute leben. Ist der Hund einmal krank, kann das für den Besitzer ein ziemlich großes Loch in die Haushaltskasse werfen. Hier sind noch ein paar häufige Erkrankungen, bei denen man etwas mehr Geld beim Tierarzt hinterlassen muss, wie z.B. Gehörgangentzündungen, Zahnstein, Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, Harn und Geschlechtskrankheiten, Zuckererkrankungen, Allergien z.B. gegen bestimmtes Hundefutter, Gelenkerkrankungen (meist bei älteren Hunden) und Infektionen.